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Matthias Zierer und Sara Pfanner behaupten sich auf nationaler Ebene

Ein Wochenende nach Maß feierten die Mehrkämpfer des TSV Plattling bei den Deutschen Mehrkampf-Meisterschaften der Leichtathleten im Sportpark Hannover. Mit vielen neuen persönlichen Bestleistungen sowie einem neuen Niederbayerischen Rekord durch Matthias Zierer schraubten sich die Nachwuchssportler in Deutschlands Mehrkampf-Spitze ihrer jeweiligen Altersklasse vor.

Matthias erwischte zunächst über die 100 m mit seinem ersten Disziplinsieg einen Start nach Maß und übernahm sogleich die Führung mit einer Zeit von 11,01 sek.. Im Weitsprung ließ er eine neue persönliche Bestleistung von 6,68 m folgen, ehe er im Kugelstoßen (6 kg) mit 12,86 m und im Hochsprung mit 1,74 für ihn solide Leistungen nachlegte. Den zweiten Disziplinsieg holte er sich mit einem famosen 400 m Rennen am Schluss des ersten Tages, das er ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 49,40 sek. beendete und am Schluss des ersten Tages damit auf Rang 4 verbrachte. Den zweiten Wettkampftag startete er ebenfalls mit einer neuen persönlichen Bestleistung über die 110 m Hürden in 15,07 sek.. Nach 36,47 m im Diskuswurf (1,75 kg) steigerte er sich im folgenden Stabhochsprung auf seine nächste Bestleistung von 4,00 m. Nach soliden 40,61 m im Speerwurf (800 g) rannte er die abschließenden 1.500 m erneut so schnell wie noch nie zuvor in 4:59,83 min. und sammelte stolze 6.738 Zähler, mit denen er einen hervorragenden 7. Platz unter den besten Deutschen Zehnkämpfer der Jugend U20 belegte und zugleich einen neuen Niederbayerischen Rekord im Zahnkampf der Jugend U20 aufstellte.

Glückliche Plattlinger Mannschaft mit dem Trainer Thomas Emberger, Sara Pfanner, Matthias Zierer und Trainer Florian Perwitzschky

Nicht minder erfolgreich an diesem Wochenende war Sara Pfanner unterwegs im Siebenkampf der weiblichen Jugend U18. Mit 15,70 sek. über die 100 m Hürden startete sie mit einer neuen Bestleistung sehr gut in den Wettkampf. Nach 1,51 m im Hochsprung und 12,84 m mit der Kugel (3 kg) rundete sie in 26,85 sek. einen sehr guten ersten Wettkampftag ab. Nach Anlaufschwierigkeiten im Weitsprung brachte sie schlussendlich 5,07 m zu Beginn des zweiten Tages in die Grube. Im Speerwurf setzte sie mit ihrem dritten Versuch mit 43,01 ein absolutes Ausrufezeichen und steigerte damit ihre vorherige Bestleistung um über vier Meter. Nach 2.57,25 min. blieb für sie die Uhr bei den abschließenden 800 m stehen, womit sie sich in der Gesamtwertung auf eine neue persönliche Bestleistung von 4.518 Punkte steigerte und in ihrem ersten Jahr in der Jugend U18 einen guten 21. Platz belegte.

Hatte Grund zum Lachen nach ihrem Rekordwurf im Speerwurf – Sara Pfanner mit Trainer Florian Perwitschky

Nach einer langen Hallen- sowie Freiluftsaison war dies für beide Sportler der krönende Abschluss einer gelungenen Entwicklung für 2026, mit der beide unterstreichen konnten, dass sie in ihren Altersklassen zur Deutschen Spitze gehören.